Ökologie

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1. Das Projekt

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A
Energie- und Umweltpolitik der EU

Themenfeld


Solarium? - kenn ich, aber "Solare Weltwirtschaft"??

Wir leben in einer fossilen Weltwirtschaft, in der die weltweite Energieversorgung überwiegend mit fossilen Energieträgern erfolgt und nahezu alle Aktivitäten der Menschheit davon existenziell abhängig geworden sind. Aber fossile Brennstoffe sind knapp und ihre Verbrennung fördert den Treibhauseffekt. Nachwachsende Rohstoffe, Sonnenkollektoren, Wasser- und Windkraft sowie Photovoltaik beruhen auf emissionsfreier Solarenergie - eine weltwirtschaftliche Alternatve?

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A1
Energieautarkie - eine Alternative für unser OSZ?

grünes OSZ


Warum sieht ein "grünes OSZ" schwarz aus?

Marcus Ahrens, Katja Dörfer, Victoria Sembiring und Christian Zeuge (Kontakt-mail) wollen zeigen, dass unser OSZ kein energieautarkes Haus ist und ein Modell konstruieren, wie ein solches "grünes OSZ" aussehen könnte. Dazu gehört auch ein riesiger Schulwald, der die OSZ-Emissionslast assimilieren kann.

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A2
Kosten-Nutzenabschätzung des Kraftwerks Lichterfelde aus ökonom. und ökol. Sicht

Kraftwerk Lichterfelde


Was kommt aus den drei Schloten am Teltowkanal?

Darum kümmern sich Thiemo Brandt, Orell Christoph, Jörn Petri und Anatol Schnabel (Kontakt-mail) und um die Fragen, welche ökologischen Folgen zu bedenken sind und welche  umweltfreundlichen Alternativen im Raum Berlin existieren.

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A3
Die Zukunft der Kernenergie in Europa

AKW


Atomkraft - jein binke!

Kai Cerni, Tobias Erle, Nicolai Ostrowsky und Jonas Willuhn (Kontakt-mail) greifen die kontroverse Diskussion um den Atomstrom wieder auf, angereichert durch die aktuellen Atomausstiegspläne Deutschlands, die neuen Verpflichtungen aus dem Kyoto-Protokoll und die anschwellenden Ängste vor Terrorangriffen.

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A4
Energiepolitik für eine "bessere" Zukunft

wind


Gelber Strom, grüner Strom - ich glaub micht trifft der Schlag

Klarheit in das Strom-Wirrwarr wollen Nadin Bailleul, Mandy Daly, Julia Jablonski und Ralf Rausch (Kontakt-mail) bringen und aufzeigen, welchen Anteil die Stromwirtschaft am Treibhauseffekt hat, was die globale Erwärmung für ökologische Folgen haben wird und schließlich wie eine solare Energiewirtschaft aussehen könnte.

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B
Handels- und Umweltpolitik der EU

Themenfeld


Alles billig, alles kaufen - dank Globalisierung

Endlich: Nun ist sie nicht mehr weit - die Welt - AG!
Endlich: Eine Welt, in der wir Verbraucher nicht ständig entscheiden müssen, was wir kaufen wollen!
Es ist so einfach: Globalisierte Unternehmen nehmen uns dies ab! Schöne neue Welt! Und es kommt noch besser:
Die Dinge, die wir kaufen, sind sagenhaft preiswert! Unser Wohlstand ist gesichert und wird sich noch erhöhen!

In unserem Projekt setzen wir uns mit dem ökonomischen und ökologischen Für und Wider dieses Szenarios auseinander, mit offenen Märkten und umweltpolitischen Reaktionen.

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B1
Artensterben

Dodo


Der Gesang des Dodo ist schon längst verstummt

Melanie Buszek, Nadine Königsbüscher, Sarah Legermann, Aaron Rometzki und Alexander Winter (Kontakt-mail) fragen sich, wodurch eine Tierart zu einer vom Aussterben bedrohten Tierart wird und welche Rolle dabei der globale Handel spielt?

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B2
Schädlingsbekämpfung im Tabakanbau

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Pech gehabt, Ernte 23 vernichtet, das muss nicht sein ...

...das nächste Mal sollte man vielleicht doch lieber ein Schädlingsbekämpfungsmittel einsetzen, finden Stephanie Gränert, Georg Jacobi, Bennett Lemmin und Mise Omrcen (Kontakt-mail). In ihrem Projekt geht es um die Methoden der Schädlingsbekämpfung im Tabakanbau und um die wirtschaftlichen Interessen multinationaler Konzerne in der Tabak- und Chemiebranche.

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B3
Entwicklung und Handel - Nachhaltigkeit

Kyoto Klimagipfel


Was ist an einem Tropenholzzertifikat bloß nachhaltig?

Mit dem Problem der Nachhaltigkeit aus ökologischer und ökonomischer Sicht beschäftigt sich die Gruppe , Felix Czmock, Sebastian Jürgens, Nicolai Tabakoff und Patrick Thiem (Kontakt-mail). Wie sieht eine nachhaltige Entwicklungspolitik aus, die das globale Klima, die Bodenerhaltung und eine gesicherte Wasserversorgung im Blick hat?

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B4
Auswirkungen der Globalisierung auf den Lebensraum Regenwald

Tropenwald


Erst stirbt der Wald - dann stirbt der Mensch (alter Ökospruch)

Das Ökosystem Regenwald wird von Philip Austin, Christopher Budde, Jean-Phillip Ott und Gregor Wierzbitzka (Kontakt-mail) auf biotische und abiotische Faktoren hin unter die Lupe genommen und es wird untersucht, welchen Nutzen für das globale Klima der Regenwald einerseits hat und welche Gefahren ihm andererseits durch globalisierten Handel drohen.

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C
Verkehrs- und Umweltpolitik der EU

Themenfeld


Was soll die Generation Golf auf der Schiene?

Finden Sie es nicht auch einfacher und bequemer mit dem Auto zu fahren, als öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen oder mit dem Fahrrad unterwegs zu sein? Dann stimmen Sie mit der Mehrheit der Unionsbürger überein. Heute werden in der Europäischen Union von 10 Kilometern 8 mit dem Auto zurückgelegt. Das Autobahnnetz innerhalb der EU wurde in den letzten 10 Jahren um 25% erweitert, das Schienennetz dagegen um 4% abgebaut. Aus diesem Grund ist es nicht verwunderlich, wenn der Verkehrsbereich der einzige Sektor ist, dem ein deutlich steigender Anteil an der Emission von Treibhausgasen in der Zukunft vorhergesagt wird.

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C1
Flugverkehr in einer nachhaltigen Verkehrspolitik flugzeuge.jpg (65694 Byte)

Berlin - London: 10,-

Warum ist Fliegen trotz eines massiven Energieeinsatzes so billig? Was sagt das Weißbuch der EU über die Kerosinbesteuerung und welche Umweltschäden verursacht der Flugverkehr, fragen sich Jana Giesen, Nicole Kutzner, Amira Passarge, Cornelia Steuer und Tina Synatzschke.

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C2
Förderung des Öffentlichen Personenahverkehrs in Berlin

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!

sagen sich Elsa Hinze, David Hüffmeier, Sophie Jentzsch und Edgar Schülke (Kontakt-mail) und fragen erst die Lehrer des OSZ, wie sie es mit dem ÖPNV halten und fragen dann alle anderen Beteiligten, was man von dem Angebot der BVG aus ökonomischer und ökologischer Sicht zu halten hat.

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C3
Förderung der Schiene im Güterfernverkehr

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A1, rechte Spur durch LKWs blockiert ...

Darüber ärgern sich nicht nur Oliver Breitkreuz, Sebastian Gerig und Florian Rießland (Kontakt-mail), aber sie wollen Alternativen für den Güterverkehr aufzeigen und die Schiene aus ökologischer und ökonomischer Sicht beleuchten.

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C4
Entwicklung umweltfreundlicher Alternativen zum Benzinauto

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Endlich - mit Kompost Auto fahren

Unter der Leitfrage, welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um das Auto ökologisch zukunftsfähig machen zu können, werden von Tim Bollens, Daniela Hampel, Frederic Schwarzer, Manuela Sturm und Stefanie Volpp (Kontakt-mail) das Erdgas-Auto, Wasserstoff-Auto, Biogas-Auto und Biodiesel-Auto diskutiert.

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D
Agrar- und Umweltpolitik der EU

Themenfeld


Haben die dümmsten Bauern die größten Kartoffeln?

Nicht erst seit der BSE-Krise wird von Politikern und Medien von ökologischem Landbau gesprochen als einer Chance, aus der bisherigen Massenproduktion von landwirtschaftlichen Produkten auszusteigen und die Qualität der Lebensmittel zu verbessern.
Ziel dieses Themenfeldes ist es, die Zusammenhänge von Ökologie und Ökonomie im Bereich der EU-Landwirtschaftspolitik genauer zu untersuchen und darzustellen.

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D1
Düngung im konventionellen und im ökologischen Landbau

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Dung, der nicht zum Himmel stinkt

Düngung im konventionellen Landbau ist ertragssteigernd aber ökologisch nicht unbedenklich, wie Daniel Hartmann, Marita Miltrup, Melanie Roy und Carsten Zilkenat (Kontakt-mail) wissen. Die EU-Ökoverordnung und das Ökolandbaugesetz geben Richtlinien für die Düngung im Ökolandbau vor und dem Verbraucher die Sicherheit, sich nachhaltig gesund zu ernähren.

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D2
Tierseuchen und die ökologischen und ökonomischen Auswirkungen

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Schweinesystem

Tanja Bachmann, Sonja Kröckert, Julia Mein und Alexander Schlimp (Kontakt-mail) interessieren sich für den Zusammenhang von BSE, Maul- und Klauenseuche und Schweinepest mit der Massentierhaltung und vergleichen die Politik verschiedener EU-Länder dazu.

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D3
Bäuerliche Bodennutzung im Wandel der Zeit

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Bauer - Nahrungsmittelproduzent - Land(schafts)wirt

Die wirtschaftlichen und ökologischen Unterschiede zwischen  ursprünglichem, industriellem und ökologischem Anbau möchten Annika Boysen, Nicole Haesler, Kerstin Müller, Anne Schmidt (Kontakt-mail) anhand eines Bauernhofes aus dem Umland deutlich machen und was das für die Bodenqualität und die Art und Nutzung der landwirtschaftlichen Flächen bedeutet.

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D4
Grüne Gentechnik

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Ich esse keine Tomaten mit Genen drin

Auf der Suche nach einem neuem Thema haben David Hollander, und Boris Thomas (Kontakt-mail) die grüne Gentechnik mit ihren Chancen und Risiken entdeckt.

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2. Das Ökosystem

Der Haushalt der Natur

Mit Begriffen wie Produzent, Konsument, Konkurrenz, Kreislauf, Wirt und Wachstum assoziieren Sie wahrscheinlich eher ökonomische Fragestellungen, allerdings gehören diese Begriffe ebenso zum festen Vokabular der Ökologie. Diese befasst sich mit dem Haushalt der Natur, d.h. mit den Beziehungen zwischen den Organismen einerseits (biotische Faktoren) und deren Wechselwirkungen mit der unbelebten Natur andererseits (abiotische Faktoren). Der Mensch ist in diesem Beziehungsgeflecht einer der Hauptakteure, nicht zuletzt deshalb, weil er seinerseits in vielfältigen ökologischen und ökonomischen Abhängigkeiten steht.

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3. Populationsökologie

Der Kampft ums Dasein zwischen Räubern und Konkurrenten

Ein Populationswachstum führt zu einer bestimmten Populationsdichte, die von dichteabhängigen und dichteunabhängigen Faktoren reguliert wird. Denn jedes Individuum ist sowohl der intraspezifischen als auch der interspezifischen Konkurrenz ausgesetzt. Letztere können führen zum Konkurrenzausschluss oder zur Konkurrenzvermeidung durch Besetzen einer ökologischen Nische führen. Schließlich sind an der Entwicklung einer Population auch stets Räuber-Beute-Beziehungen beteiligt.

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4. Nahrungsbeziehungen

Ketten und Netze in Pyramiden, wo Biomasse verschwindet

Die Nahrungsbeziehungen zwischen den Organismen in einem Ökosystem können qualitativ in Form von Nahrungsketten und Nahrungsnetzen oder quantitativ als Nahrungspyramiden betrachtet werden. Letztere setzen sich aus aufeinanderfolgenden Trophieebenen zusammen, wobei die jeweils niedere Ebene die nächst höhere an Biomasse wesentlich übertrifft und diese ernährt. Energetisch betrachtet benötigen die Organismen einer Trophieebene für ihre Ernährung die zehnfache Menge an Bioenergie der darunterliegenden Trophieebene. Wo bleiben dann die restlichen 9/10 an aufgenommener Nahrungsenergie, fragt man sich?

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5. Temperaturanpassung

Kälte macht groß und kleine Schwänze

Homoiotherme Tiere können auch bei stark schwankenden Temperaturen ihre Körpertemperatur konstant halten. Winterzug, Winterfell, Winterschlaf und große Körper mit kleinen Anhängen sind Anpassungsmechanismen an niedrige Temperaturen (Bergmann´sche und Allen´sche Klimaregel). Bei poikilothermen Tieren schwankt mit der Außentemperatur auch die Körpertemperatur und damit auch Stoffwechsel, Aktivität und Reaktionsfähigkeit (RGT-Regel).

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6. Die Photosynthese

Alle Wesen leben vom Lichte  (Schiller)

Von wenigen (chemoautotrophen) Bakterien abgesehen steht am Anfang jeder Nahrungskette das Licht als Energiespender der photoautotrophen Pflanzen. Sie bauen aus Wasser, CO2 und eben Lichtenergie überhaupt erst die organischen Substanzen zusammen, von denen alle anderen (heterotrophen) Lebewesen sich ernähren. Der Schlüsselvorgang dabei ist die Photosynthese, die in den Chloroplasten grüner Pflanzen abläuft und die als "Abfallprodukt" noch O2 an die Atmosphäre abgibt, damit die Organismen noch etwas zum Atmen haben, um damit aus der Nahrung die notwendige Energie zur Erhaltung der Lebensvorgänge gewinnen zu können.

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7. Der Kohlenstoffkreislauf

Keine Kohle haben - geht nicht

Kohlenstoff ist ein unverzichtbarer Baustein alles Organischen. Er wird als Kohlenstoffdioxid aus der Luft von Pflanzen in Kohlenhydrate assimiliert und in andere organische Kohlenstoffverbindungen umgebaut. Als Nahrung von den heterotrophen Organismen aufgenommen, wird er dort entweder als energieliefernder Betriebsstoff durch die Dissimilation an Sauerstoff gebunden und wieder veratmet, oder er bleibt als Baustoff in organischen Substanzen gebunden und dient den weiteren Konsumenten und letztlich den Destruenten als Energiespender. Nicht zersetzt oder veratmet und fossilisiert bildet er fossile Brennstoffe und wird beim Verbrennungsvorgang (gebunden an Sauerstoff) wieder in seine Ausgangsform, das Kohlenstoffdioxid, überführt.

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8. Der Stickstoffkreislauf

Warum Dung düngt!

Ein essenzieller Baustoff aller Organismen sind Eiweiße, die aus Aminosäuren bestehen und Stickstoff enthalten. Den notwendigen Bedarf an Stickstoff decken heterotrophe Organismen über eiweißhaltige Nahrung und scheiden ihn über Harn und Kot als Ammoniakverbindungen wieder aus. Ebenso reichern Fäulnisbakterien beim Proteinabbau abgestorbener Organismen den Boden mit Ammoniak (NH3) an. Dieses können Pflanzen aber ebensowenig aufnehmen wie den elementaren Stickstoff aus der Luft. Sie gewinnen N2 vor allem aus Nitrat, das durch nitrifizierende Bakterien aus Ammoniak entsteht. Dieser natürliche Kreislauf wird unterbrochen, wenn dem Boden durch Ernte und Viehwirtschaft sein Nachschub an Stickstoff fehlt, dieser dort schnell zum Minimumfaktor wird und durch organischen (Leguminosen) oder künstlichen Dünger ersetzt werden muss.

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