Information

home

Glossar

link-Liste

Benutzer-Info

Glossar

A B C D E F G H I K L M N O P R S T U V W Z

A

abiotische Faktoren
unbelebte Umwelt eines Lebewesens

Allen´sche Regel
Verwandte, homoiotherme Tiere verschiedener Klimazonen zeigen in warmen Gegenden eher große und lange, in kalten Regionen ehre kleine und kurze Körperanhänge und Extremitäten.

Art
Individuen, die miteinander fruchtbare Nachkommen haben können, gehören einer Art an und bilden eine Population (Fortpflanzungsgemein-
schaft).

Assimilation
Einbindung von CO2-Kohlenstoff in Kohlenhydrate

B

Baustoff
organische Substanzen, die dem Bau und Wachstum des Organismus dienen

Bergmann´sche Regel
Innerhalb eines Verwandtschaftskreises findet man bei homoiothermen Tieren in kälteren Gebieten oft größere Arten (oder Rassen einer Art) als in wärmeren.

Betriebsstoff
organische Substanzen, die den (Energie-) Stoffwechsel aufrechterhalten

Bioenergie
Von Organismen nutzbare Energie in Biomasse, die durch die Nahrung aufgenommen wird.

Biomasse
Menge der lebenden organischen Substanz in einem definierten Lebensraum

biotische Faktoren
belebte Umwelt eines Lebewesens

C

Carnivore
Fleisch-, Tierfresser

chemoautotroph
Bakterien, die sich durch Chemosynthese (Herstellung von Kohlenhydraten ohne Photosynthese) als Produzent ernähren.

Chlorophyll
grüner Blattfarbstoff in den Chloroplasten (Photosynthese)

Chloroplasten
grüne Zellorganellen der Pflanzen, in denen das Chlorophyll für die Photosynthese vorliegt.

D

Destruent
Zersetzer organischer Substanzen (Bakterien, Pilze, Würmer u.a.)

dichteabhängige Faktoren
Angebote an Nahrung, Nistplätzen, Territorien und Vorkommen von Feinden, ansteck. Krankheiten und Gedrängestress

dichteunabhängige Faktoren
Klima, Wetter, Fruchtbarkeit

Dissimilation
Zellatmung, bei der unter Freisetzung von CO2 die Energie von Kohlenstoffverbindungen in ATP überführt wird.

Dodo
Tropischer Riesenvogel, der im 17. Jahrhndert durch den Menschen ausgerottet wurde.

E

emissionsfrei
frei von Abgabe an Schadstoffen und Treibhausgasen

F

fossile Brennstoffe
Vorräte an energiereichem organischem Material (Torf, Kohle, Erdöl, Erdgas), das durch Fossilisation enstanden ist.

Fossilisation
Prozess der Eingelagerung abgestorbener organischer Substanzen unter Sauerstoffabschluss (die deshalb nicht vollständig zersetzt werden).

G

H

Herbivore
Pflanzenfresser

heterotroph
Konsumenten und Destruenten, die von der Zufuhr organischer, energiereicher Nahrung abhängig sind.

homoiotherme Tiere
gleichwarme Tiere: Säugetiere und Vögel

I

interspezifische Konkurrenz
Wettbewerb um knappe Ressourcen (Nahrung, Wasser, Licht, Raum u.a.) zwischen Individuen verschiedener Arten (Populationen)

intraspezifische Konkurrenz
Wettbewerb um knappe Ressourcen zwischen Individuen der gleichen Art (innerhalb einer Population)

J

K

Konkurrenz
Wettbewerb zwischen Organismen um knappe Ressourcen; -interspezifische; -intraspezifische

Konkurrenzausschluss
(-prinzip)
Arten mit gleichen ökologischen Ansprüchen können nicht nebeneinander existieren

Konkurrenzvermeidung
(-prinzip)
Arten mit an sich gleichen ökologischen Ansprüchen besetzen eigene ökologische Nischen und vermeiden die direkte Konkurrenz

Konsument
Organismus, der sich direkt (Herbivore) oder indirekt (Carnivore) von den Produzenten ernährt

künstlicher Dünger
Künstliche Zufuhr von Mineralstoffen; bei der Stickstoffdüngung durch Kalkstickstoff, der mit Luftstickstoff produziert wird.

L

Leguminosen
best. Hülsenfrüchte (Bohnen, Erbsen), die mit Bakterien (Wurzelknöllchenb.) in Symbiose leben, die Luftstickstoff binden und damit den Boden düngen können.

M

Minimumfaktor
Nach dem Gesetz von J. v. Liebig hängt der Pflanzenertrag von dem Mineralstoff ab, an dem es am meisten mangelt (Minimumfaktor).

N

Nachhaltigkeit
aus ökonomischem Blickwinkel dient "nachhaltiges Wirtschaften" der Sicherung der Wirtschaftskraft (Unternehmen, Volkswirtsch.), nach ökologischem Verständnis bedeutet Nachhaltigkeit Umwelt- und Ressourcenschutz für alle Menschen und Generationen.

Nahrungskette
Abfolge von Organismen (Produzenten, Konsumenten versch. Ordnung, Endkonsument), die sich voneinander ernähren.

Nahrungsnetz
Verknüpfte Nahrungsketten

Nahrungspyramide
Aufeinanderfolge von Trophieebenen (je tiefer, desto größer an Biomasse)

nitrifizierende Bakterien
Nitritbakterien wandeln Ammoniak in Nitrit (NO2) um und Nitratbakterien Nitrit in Nitrat (NO3).

O

Ökologie
Wechselbeziehungen der Organismen untereinander und zu ihrer unbelebten Umwelt

ökologische Nische
Gesamtheit der Ökofaktoren, die einer Organismenart die mehr oder weniger dauerhafte Existenz ermöglichen

P

photoautotroph
Grüne Pflanzen ernähren sich durch die Photosynthese selbst und speichern die dazu notwendige Lichtenergie in Form energiereicher organischer Verbindungen (Produzenten).

Photosynthese
Vorgang der Bindung von Kohlenstoff (Assimilation) in energiereiche organische (Kohlenwasserstoff)- Verbindungen mittels der Lichtenergie durch grüne Pflanzen.

poikilotherme Tiere
wechselwarme Tiere: Fische, Amphibien, Reptilien, Wirbellose

Population
Fortpflanzungsgemein-
schaft von Individuen einer Art in einem bestimmten Raum

Populationswachstum
die Vermehrungs- /  Geburtenrate übersteigt die Sterberate in einer Population

Populationsdichte
Anzahl der Individuen einer Art in einem bestimmten Lebensraum

Produzent
pflanzlicher Organismus, der durch Photosynthese organische Stoffe herstellt und Biomasse aufbaut

Q

R  

Räuber-Beute-
Beziehung

wechselseitige Beziehung zwischen einer Räuber- und einr Beutepopulation mit beiderseitigem Einfluss auf die Poulationsdichte

RGT-Regel
Nach der Reaktion-
Geschwindigkeits-
Temperatur-Regel werden bei poilikothermen Tieren die Lebensprozesse bei einer Temperaturerhöhung von 10°C um das Zwei- bis Dreifache beschleunigt und umgekehrt verlangsamt.

S

Stoffkreislauf
ökologischer Kreislaufprozess, in dem Stoffe (z.B. Stickstoff, Kohlenstoff) auf- um- und abgebaut werden

Symbiose
Zusammenleben artverschiedener Organismen zum Nutzen beider

T

Treibhauseffekt
Erwärmung des Erdklimas, da kurzwellige (Licht-) Strahlung zwar auf die Erdoberfläche gelangt, die reflektierte langwellige (Wärme-) Strahlung aber die Atmosphäre aufgrund der Anhäufung von sog. Treibhausgasen nicht ausreichend verlassen kann.

Trophieebene
Organismen, die in einer Nahrungskette die gleiche Stufe besetzen (z.B. Konsumenten I. Ordnung), bilden für die Kons. II. Ordnung die Nahrunggrundlage

U

V

W

Wirt
Lebensraum von Parasiten, die ihn durch Stoffentzug mehr oder weniger schädigen.

X

Y

Z

[zurück]